Corona: ARGE HeiWaKo rät von Selbst­ab­le­sungen ab

Pressemitteilung vom 16.12.2020

Bonn, 16.12.2020 – Die Gesund­heit unserer Kunden und Mitar­beiter hat für uns oberste Priorität. Bei Funkfern­aus­le­sung oder „Walk-by-Lösungen“ müssen Wohnungen nicht betreten werden, sodass mangels Kontakt eine Ansteckungs­gefahr nicht gegeben ist. Um die Ansteckungs­gefahr in den übrigen Situa­tionen mit dem Corona­virus so gering wie möglich zu halten, haben die Mitglieds­un­ter­nehmen der ARGE HeiWaKo bereits zu Beginn der Corona Pandemie folgende Maßnahmen beschlossen:

Allge­meine Maßnahmen

  • Unsere Mitglieds­un­ter­nehmen folgen allen Maßnahmen, die seitens der Behörden in Deutsch­land empfohlen oder angeordnet werden. Aktuelle Empfeh­lungen der Bundes­re­gie­rung finden Sie hier: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus
  • Sämtliche Mitar­beiter und Mitar­bei­te­rinnen unserer Mitglieds­un­ter­nehmen werden regel­mäßig und umfas­send zu persön­li­chen Hygie­ne­maß­nahmen und sinnvollen Schutz­maß­nahmen informiert.
  • Unsere Mitglieds­un­ter­nehmen folgen dabei den Empfeh­lungen des Robert-Koch-Instituts (RKI). Die aktuelle Risiko­be­wer­tung des RKI finden Sie hier: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/gesamt.html
  • Die Hygie­ne­vor­keh­rungen inner­halb der Räumlich­keiten unserer Unter­nehmen sind deutlich verschärft worden.
  • Der Kontakt der Mitar­bei­te­rinnen und Mitar­beiter zu Kunden beschränkt sich auf das unabdingbar notwen­dige Maß. In Ausnah­me­fällen können Termin­ver­schie­bungen verein­bart werden.

Auf eigen­mäch­tige Selbst­ab­le­sungen von Erfas­sungs­ge­räten sollte aus verschie­denen Gründen verzichtet werden:

  • Eine korrekte Ablesung erfor­dert Erfah­rung. Dieses erfor­der­liche Know-How haben aber nur Mitar­beiter von Mess- und Dienstleistungsunternehmen. Die Nutzer werden oftmals Schwie­rig­keiten haben: hinsicht­lich der Identi­fi­ka­tion der Geräte, ihrer Zugäng­lich­keit und des Zugriffs auf den korrekten Ablese­wert.
    Bishe­rige Erfah­rungen zeigen, dass dies nicht durch­gängig möglich ist. Zudem sind bewusste Manipu­la­tionen nicht auszu­schließen.
    Im Gegen­satz zur etwas verbrei­terten Ablesung von Strom­zäh­lern sind Fehlab­le­sungen oder Manipu­la­tionen nicht verifi­zierbar. Sie beein­flussen aber nicht nur das eigene Ergebnis, sondern letzt­lich alle anderen Rechnungs­er­geb­nisse im gesamten Haus, bei Manipu­la­tionen natür­lich zum Nachteil. Bei der Ablesung ist es üblich, dass generell eine Funkti­ons­über­prü­fung der Geräte durch­ge­führt wird.
  • Elektro­ni­sche Heizkos­ten­ver­teiler verfügen über einen sogenannten Stich­tags­spei­cher. Das bedeutet, dass der Ableser auch zu einem späteren Zeitpunkt den im Speicher aufge­lau­fenen Jahres­ver­brauchs­wert abrufen kann. Es besteht also keine Notwen­dig­keit zu einer Selbst­ab­le­sung, von der die ARGE HeiWaKo schon deshalb dringend abrät, weil Selbst­ab­le­sungen zu unnötigen Verwer­fungen führen können, wenn Geräte nicht korrekt oder zu unter­schied­li­chen Zeitpunkten abgelesen werden.
  • Bei Heizkos­ten­ver­tei­lern nach dem Verduns­tungs­prinzip (VHKV) gilt das Gleiche: Mit einer reinen Jahres­ab­le­sung ist es nicht getan, weil zum vorge­se­henen Zeitpunkt der Ablesung die Ampulle/Kapillare getauscht werden muss. Zudem sind VHKV verplombt und müssen nach Ablesung und dem erfor­der­li­chen Tausch der Ampulle/Kapillare erneut verplombt werden.

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