Zur Reform des Wohnungs­ei­gen­tums­ge­setzes

Pressemitteilung vom 20.10.2020

Bonn, 20.10.2020 — Mit dem „Gesetz zur Förde­rung der Elektro­mo­bi­lität und zur Moder­ni­sie­rung des Wohnungs­ei­gen­tums­ge­setzes und zur Änderung von kosten- und grund­buch­recht­li­chen Vorschriften“ (Wohnungs­ei­gen­tums­mo­der­ni­sie­rungs­ge­setz WEMoG) novel­liert der Gesetz­geber die seit 01.07.2007 gültige Fassung des Wohnungs­ei­gen­tums­ge­setzes. Die Neufas­sung tritt zum 01.12.2020 in Kraft. Ein Überblick über für die Praxis relevante Neuerungen:

Das Gesetz­ge­bungs­ver­fahren prägte die Erkenntnis, dass sich mehrere Regelungen des WEG in der Praxis als unklar oder gar unprak­ti­kabel heraus­ge­stellt hatten. Zudem will der Gesetz­geber ausdrück­lich Maßnahmen zur Barrie­re­redu­zie­rung, zur energe­ti­schen Sanie­rung und auch zur Förde­rung der Elektro­mo­bi­lität ermög­li­chen, deren Eingriffe in die Bausub­stanz sich mit den bishe­rigen Regelungen im WEG oft nicht umsetzen ließen. Dies führt zu bemer­kens­werten und tiefge­henden Änderungen des Gesetzes. …

Der Autor Helge Schulz ist Rechts­an­walt, Fachan­walt für Miet- und Wohnungs­ei­gen­tums­recht und Fachan­walt für Bau- und Archi­tek­ten­recht in der Rechts­an­walts­kanzlei Wedler in Hannover.

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